
1174 Schüler:innen stellten sich dieses Jahr der Herausforderung: Der Internationalen Biologie Olympiade 2026 (IBO). Nur 46 von ihnen blieben in der dritten Auswahlrunde übrig, die im Februar am IPN in Kiel in Präsenz stattfand – darunter auch wir, Alina Kuß (Kl.12) und Caroline Cork (Kl.12), als stolze Vertretung der MANOS.
Zur Vorbereitung auf die dritte Runde wurden wir intensiv von Elvira Terne unterstützt, einer ehemaligen Schülerin der MANOS, die aktuell im 4. Semester Molekularbiologie und Biotechnologie an der TU Dresden studiert. In vorbereitenden Seminaren, insbesondere im Bereich der Zoologie, half sie uns dabei, uns auf die praktischen Klausuren vorzubereiten und unser Wissen zu vertiefen. Sie begleitete uns schließlich nach Kiel und betreute den Wettbewerb auch vor Ort als Mitglied des Fördervereins der IBO.
In Kiel begann die fünftägige Auswahlrunde: Die sogenannten „Crashkurse“ in den Bereichen Zoologie, Physiologie, Bioinformatik und Botanik bereiteten uns schon am Montag auf den Ernstfall vor, da bereits am darauffolgenden Tag die praktischen Klausuren drohten. Es lief aber alles gut und an Tag drei folgte auch schon die Theorieklausur, die uns ganze vier Stunden lang querbeet Inhalte aus den Weiten der Biologie abfragte. Im Anschluss wurden die Ergebnisse der praktischen Prüfungen ausgewertet und besonders kreative – oder anderwertig unterhaltsame – Lösungsansätze im Rahmen eines „Best-of“ präsentiert.

Neben dem fachlichen Programm blieb natürlich auch ausreichend Raum für Spiel, Spaß und Freizeit (und sogar ein wenig Schlaf). So verbrachten wir unter anderem einen Nachmittag im Brettspielecafé, wo nicht nur gespielt, sondern auch fleißig an der Erstellung einer ominösen bioinformatischen Rätselaufgabe gearbeitet wurde.
Am Ende der dritten Runde konnten sich 12 Teilnehmende über den Sieg freuen – und sich für die 4. Runde qualifizieren. Dabei erzielten wir beide gute Ergebnisse in einem sehr anspruchsvollen Teilnehmerfeld: Caroline qualifizierte sich für die vierte Runde des Auswahlverfahrens und erhielt zusätzlich die Möglichkeit, im Sommer ein vierwöchiges Forschungspraktikum im Bereich der Biomedizin am Universitätsklinikum Heidelberg zu absolvieren.
Alina konnte insbesondere in der Botanikklausur sehr gute Leistungen zeigen, was auch ihrem besonderen Interesse an Bäumen (ja, Bäumen) entspricht und gut zu ihrem Berufswunsch als Försterin passt.
Nun blicken wir gespannt auf die finale Auswahlrunde der IBO im Mai. Und wer weiß: vielleicht geht es ja auch bis ins Finale nach Litauen.
Autorinnen: Alina Kuß, Caroline Cork











